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Was genau ist eigentlich ein Hobby? Alles was Spass macht und kein Geld einbringt? Ich meine, das Schönste wäre doch, wenn die Tätigkeit am meisten Spass machen würde, mit der man seinen Lebensunterhalt verdient. Aber das ist wohl den meisten von uns nicht vergönnt. Ich bin zwar mittlerweile in der glücklichen Lage, dass ich nicht mehr gezwungen bin, meinen Lebensunterhalt zu verdienen und – ausser gewissen Hausarbeiten – das tun kann, was mir Spass macht. Aber das hat vorwiegend mit meinem Alter zu tun und damit, dass mein Sohn erwachsen ist, ich bereits im Rentenalter bin und ausserdem mein Mann für unseren Lebensunterhalt sorgt.
Vielleicht könnte man auch zwischen nützlichen und weniger nützlichen Tätigkeiten unterscheiden. Die weniger nützlichen wären dann die Hobbies. Wobei ich allerdings auch schon am Nutzen von Tätigkeiten gezweifelt habe, mit denen manche Menschen viel Geld verdienen. Dazu möchte ich mich aber nicht eingehender äussern.
Ich nehme das so genau, weil ich auf dieser Website ursprünglich eine Unterscheidung gemacht hatte zwischen Hobbies und Tätigkeiten und mir dann überlegt habe, was nun eigentlich zu den Hobbies und was zu den Tätigkeiten gehört. Vom Spassfaktor her hätte ich demzufolge nur noch Hobbies – ausser halt diesen gewissen Tätigkeiten im Haushalt, aber denen will ich nun wirklich keine ganze Rubrik gönnen. Und Geld bringen die ja auch nicht ein, obwohl sie keinen Spass machen.
Wie dem auch sei, ich habe nun die Rubrik Tätigkeiten von der Website entfernt und widme mich ganz den Hobbies.

Ich habe mittlerweile zwei Bücher geschrieben und weil mir das so viel Freude macht und ich es ausserdem versprochen habe, werde ich wohl bald ein drittes in Angriff nehmen. Details über den Inhalt der Bücher und einen Auszug daraus finden Sie unter der Rubrik „Meine Bücher“. Wie ich dazu kam, Bücher zu schreiben ist in der Einleitung des ersten Buches „Von der Weisheit der Bäume“ zu lesen, weshalb ich mich hier nicht weiter dazu äussere.

Eines meiner liebsten Hobbies ist das Fotografieren. Ich habe mehr oder weniger dauernd einen Fotoapparat in meiner Nähe, damit mir nur ja kein interessantes Sujet entgehen soll. So sind denn auch die beiden Bücher mit meinen eigenen Fotos bebildert, und auf dieser Website gibt es eine „Bildergalerie Fotos“ mit einigen meiner Lieblingssujets.

Zur Malerei. Manchmal male ich zwar monatelang nicht, manchmal packt es mich aber regelrecht und dann stehe ich stundenlang vor der Staffelei. Malen ist ein wunderbares Mittel, sich auszudrücken, aber auch um Probleme zu bewältigen – ich kann mir Probleme regelrecht von der Seele malen. Vor einigen Jahren habe ich angefangen, auch für die Familie, Freunde und Bekannte Bilder zur Problembehandlung zu malen. Ich nenne sie Mandalas, obwohl sie keine Mandalas im eigentlichen Sinn sind. Ich erkenne ein Problem oder man teilt es mir mit, ich nehme es in mich auf und male das passende Bild zum meditieren. Einige Beispiele finden Sie in der „Bildergalerie Mandalas“.

Dann natürlich die Natur. Ich liebe es, im Wald umherzustreifen, einem Gewässer entlang zu spazieren oder auch eine längere Wanderung in den Bergen zu machen und dabei die Natur zu beobachten.

Ein weiteres Hobby von mir ist das Kochen. Kochen gehört für mich definitiv nicht zur Hausarbeit, sondern zu den geliebten kreativen Tätigkeiten. Da auch mein Mann gerne kocht, heisst es bei uns deshalb auch nicht „wer kocht heute?“ sondern viel eher „wer darf heute kochen?“.

Nicht zu vergessen die Spiele. Ich mag alle möglichen Spiele, Kartenspiele, Scrabble, Domino etc. etc. Vor allem aber auch Billard, obwohl ich das in letzter Zeit vernachlässigt habe. Ich habe sogar extra einmal einen Billardkurs besucht. Nicht nur, dass ich da feststellen musste, dass Billard sehr anspruchsvoll ist, ich musste mich auch belehren lassen, dass es kein Spiel, sondern ein Sport sei. Wie dem auch sei, ich beherrsche es nicht gut genug um es als Sport zu betreiben, und so bleibt es für mich ein Spiel.

Bleibt noch das Schwimmen. Darüber gibt es allerdings nicht viel zu erzählen, und ich betrachte es auch fast als logisch dass man gerne schwimmt, wenn man wie ich am See aufgewachsen ist.

Und natürlich lese ich gerne, seit meiner frühesten Kindheit. Ich litt während meiner ganzen Kindheit und Jugend sozusagen unter „Bücherknappheit“, denn Bücher gab es nur zum Geburtstag und zu Weihnachten geschenkt oder halt aus der Schulbibliothek. Die waren allerdings zu meinem Leidwesen in den Sommerferien limitiert, und trotzdem waren sie irgendwann dann alle gelesen.

Beinahe hätte ich die Musik vergessen. Das geht natürlich gar nicht, Musik ist für mich absolut essenziell. Allerdings gehöre ich nur zu den Zuhörern - leider. Als Kind brachte ich mir zwar auf der Flöte einer Kollegin selbst das Blockflötenspiel bei und bei einer Freundin lernte ich auf der Gitarre meines Bruders zu spielen, aber weit gekommen bin ich damit nicht. Seit etwa drei Jahren besitze ich sogar eine Percussion-Trommel, aber da warte ich immer noch auf die ultimative Gelegenheit, das Spielen zu lernen. Jedenfalls, ich mag fast jeden Musikstil und Musik ist aus meinem Leben nicht weg zu denken.

Ja, das sind sie so, die wesentlichsten meiner Hobbies. Früher waren einmal der Garten und unsere Tiere meine liebsten Hobbies, aber nun haben wir keinen Garten mehr und nur noch den kleinen Hund unseres Sohnes bei uns. Trotzdem, langweilig wird mir wohl nie werden.

Hier muss ich nun etwas anfügen. Als wir nach Ecuador auswanderten, konnten wir den kleinen Hund unseres Sohnes nicht mitnehmen. Aber so ganz ohne ein Tierchen, das ist für mich einfach irgendwie ein »no go«. Also haben wir jetzt wieder einen Hund, einen süssen und sehr lieben Boxer; gerade ist er ein Jahr alt geworden. Und mitten im Haus einen kleinen Fischteich.